Wie du vom Beruf in die Berufung kommst

Um vom Beruf in die Berufung zu kommen, sind oftmals einige Umwege vorprogrammiert. Ganz wichtig, nicht zu verzagen, niemals aufzugeben.

An sich zu glauben, auch wenn es manchmal sehr schwer fällt, weil es im Außen so gar nicht danach aussieht, jemals ans Ziel zu erreichen. Schon als Teenager von 16 Jahren ahnte ich, es gibt einen Beruf für mich, den noch niemand in meinem Umkreis ausübte.

Doch ich wusste, nichts von diesem unbekannten Beruf und konnte darum auch nichts darüber sagen. Als meine Mutter mich fragte welchen Beruf ich mir ausgewählt habe, konnte ich nur so nebenbei erwähnen: ich möchte einen Beruf, den kaum jemand ausübt.
Darüber war meine Mutter so erbost und glaubte tatsächlich von mir, ich habe mich dazu entschlossen, nur Zuhause herumzulungern.

Damals wußte ich schon intuitiv, das ich das Ziel anstrebte, vom Beruf in die Berufung zu kommen.

Nachdem ich meine Bürofachschule zur Mittleren Reife abgeschlossen hatte, gab es nur mehr die Möglichkeit in einem Büro Fuß zu fassen. Es waren 11 Jahre Märtyrium für mich. Ich fühlte mich gänzlich unwohl im Büro.

Erleichterung überkam mich, als ich durch die Geburt meiner Tochter aus meinem Märtyrium befreite wurde.Ich schwor mir, niemals mehr Büro.

Nach 12 Jahren Hausfrauen-Dasein und einigen Nebenjobs, die mir auch nicht besonders zusagten, begab ich mich wieder auf Jobsuche. Doch ich wollte es nochmals wissen und einen ordentlichen Beruf erlernen. So kam ich über das AMS zum Ökologischen Projekt.
Dort war es mir möglich als Wiedereinsteigerin nochmals mit beinahe 40 Jahren den Beruf der ökologischen Landschaftsgärtnerin zu erlernen. Mit Lehrabschluß, inklusiv Motorsägekurs, Holzbau- und Steinbaukurs. Die Krönung war für mich das Ökologie-Zertifikat. Als Erste hatte ich einen Job in einem Gartencenter. Ich wollte lieber mein Wissen in einer Verkaufsberatung weitergeben, als in der Gartengestaltung mich mit schwerer körperlichen Arbeit in der Männerwelt zu messen.
Ich war sehr beliebt. Ich hatte großes Pflanzenwissen und noch besonders mein ökologisches Wissen kam gut an.So dauerte es nicht lange und ich hatte mir einen großen Stammkundenkreis aufgebaut.
Eines Tages kam eine Handleserin als Kundin und kaufte bei mir Pflanzen. Nebenbei las Sie mir aus meiner Hand. Sie meinte, ich gehe vom Beruf, nur kurzfristig in die Pension und dann in meine Berufung. Heute weiss ich, Sie hatte recht.

Ich bin meinem Ziel, vom Beruf in die Berufung wieder einTeil von diesem Weg nähergekommen.

Doch dauerte es noch ungefähr 20 Jahre, bis es soweit war.

In dieser Zeit besuchte ich noch einige interessante Persönlichkeitsseminare, in denen ich lernte meine Intuition von meinem Verstand zu unterscheiden und gleichzeitig die Intuition zu stärken. Nach Abschluß dieser Seminare machte ich im Jahre 2004 mein Diplom als Intuitionscoach auf den Philippinen. Zurück von den Philippinen wollte ich gleich beginnen, mein gelerntes Wissen an Menschen weiterzugeben. Doch so wie ich es wollte funktionierte es nicht.

Ich bekam immer die gleiche innere Information: du musst es anders machen, wie die Anderen.

Super! Ich wußte nicht wie. Meine gelernte Heiltechnik, sie nennt sich “Das MARAMBA-System ” funktionierte hervorragend. Ich habe tolle Erfolge mit Ihr erziehlt.

U.A. konnte ich damit steife Zehen wieder in Bewegung bringen. Trotz dieser Erfolge verlief sich mit der Zeit alles im Sande.

Es war noch nicht die Zeit reif für meine Berufung. Ich mußt noch weiter in meinem Beruf der ökologischen Landschaftsgärtnerin bleiben. Doch nicht mehr im Gartencenter.
Es gab für mich keine fachliche Herausforderung mehr. Ich wechselte in unterschiedliche Baumschulen und merkte ganz schnell das ich dort noch wichtige Informationen bekommen sollte und auch noch einige Lernaufgaben zu bewältigen hatte.
Ich war immer den Allüren der verschiedenen Chefs ausgesetzt, die mit mir einfach nicht umgehen konnten und auch nicht wollten. Doch ich war ununterbrochen damit beschäftigt, meine gelerntes Wissen in meinem Alltag anzuwenden. Das kam mir natürlich sehr zugute, wenn sich der eine oder andere Chef von mir durchschaut fühlte und mich nicht in Angst und Schrecken versetzen konnte.
Das einzige was ihm noch blieb, mir zu kündigen oder mich dazu veranlassen selbst zu kündigen. Das war in der letzten Baumschule, vor meiner Pension, für mich der letzte Ausweg.Selbst zu kündigen. Ich wurde durch körperlichen Stress und auch psychischen Stress (Mobbing) sehr an meine gesundheitlichen Grenzen gebracht.
Doch ich war noch in der Lage, über alles Erlebte zu schreiben und in verschiedene Themen einzuordnen.

Z.B. eines meiner Themen: ” der Chef, der seine Wünsche auf den Schultern seiner Mitarbeiter ausführt”. Ich schrieb einen Mobbing-Ratgeber, den man von meiner Webseite nach Bedarf kostenlos herunterladen kann. 2010 kam von mir eine Broschüre heraus, mit dem Inhalt “Gedankenmuster ” zu verändern.

Bin im Radio Helsinki 92,6 jeden 2. Dienstag um 15.00 Uhr mit meiner Sendung “Ilonas Öko-Philosophie” vertreten.

Ich habe meine Ziel vom Beruf in die Berufung erreicht.

Heute ist meine Intuition so gestärkt und fungiert als Wegweiser für eine veränderte Denkweise. Gleichzeitig hilft sie mir und wenn Du es annehmen kannst auch Dir, dein altes Gedankenmuster zu verabschieden und Dich einem neuen Gedankenmuster zu widmen. Mit dieser Herausforderung sind Dir auch neue Lebensaufgaben mit deinem kreativen wiedergefundem Potenzial sicher.

Vor 20 Jahren von einer Handleserin prophezeit. Heute bin ich soweit. Es hat über 40 Jahre gedauert. Vom Beruf der ökologischen Landschaftsgärtnerin, in die Berufung als Intuitions-Verstandes-Trainerin im Sinne des Naturgesetzes.

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